Im Jahr 1872 beschloss das Kaiserliche Generalpostamt die Gründung eines Sparvereins für die Postbeamten. Dies war die Gründungsstunde des Post-Spar- und Darlehnsvereins. Lange Zeit war die Nutzung der Dienstleistungen der PSD-Bank den Bediensteten der öffentlichen Hand vorbehalten.
Die PSD-Bank zeichnete sich im Wesentlichen dadurch aus, dass die Guthabenzinsen für Sparbücher, Fest- und Termingelder und sogenannte Sparpläne deutlich höher waren als bei anderen Bankinstituten.

Vom Sparverein zur Genossenschaftsbank

Im Jahr 1998 wurde dann der Post-Spar- und Darlehnsverein umgewandelt in die Genossenschaftsbank PSD. Die PSD-Bank steht nun also schon seit mehr als 10 Jahren jedem Kunden als Bankinstitut zur Verfügung. Neben den immer noch mit Vorrang behandelten Angeboten im Bereich der Geldanlage bietet die PSD-Bank normale Girokonten und vergibt Privat- und Immobilienkredite.
In Deutschland gibt es fünfzehn selbstständige PSD-Banken, die zusammengeschlossen sind im Verband der PSD-Banken e.V. mit Sitz in der ehemaligen Bundeshauptstadt Bonn.