Die Commerzbank

Ebenfalls im Jahr 1870 wurde in Hamburg die Commerzbank gegründet. Privat- und Handelsbankiers sowie die Kaufmannschaft gründeten das Bankhaus zunächst unter dem Namen Commerz- und Diskonto-Bank in Hamburg.
Später wurde der Hauptsitz der Commerzbank nach Berlin verlegt. Nach dem Zweiten Weltkrieg verlor die Commerzbank fast die Hälfte ihrer Kunden. Die Hauptverwaltung wurde zunächst nach Düsseldorf und später nach Frankfurt verlegt.

Übernahme und Filialnetz

Im Mai 2009 übernahm die Commerzbank die Dresdner Bank. Die Dresdner Bank führt unter eigenem Namen, aber als 100%ige Konzerntochter der Commerzbank ihre Geschäfte weiter.
Mit 14,5 Millionen Kunden ist sie heute die zweitgrößte Bank der Bundesrepublik Deutschland.
In Deutschland stehen den Kunden zur Zeit 1200 Filialen zur Verfügung.

Die Geschäftszweige der Commerzbank

Die Commerzbank sieht sich im Wesentlichen als Dienstleister für Privatkunden und für den Mittelstand.
Neben den üblichen Finanzdienstleistungen wie Giro-Verkehr, Spareinlagen und Investments setzt die Commerzbank auf die Finanzierung gewerblicher Immobilien und Anlagemöglichkeiten auf dem Immobilienmarkt.